Aufgaben für das Eigenverantwortliche Arbeiten und Lernen (EAL)
Schülerinnen und Schüler sollen in eigener Verantwortung arbeiten und lernen. Das EAL zu
organisieren ist gar nicht so leicht. Es ist aber auch nicht schwer, weil wir Lehrer Situationen schaffen und Spielräume geben können, damit die Kinder und Jugendlichen mit Eigeninteresse und Eigeninitiative vorgehen und ihr Können, ihr erworbenes Wissen zeigen.

In diesem Verständnis von Lernen (Lernmodell) haben wir in den letzten drei Jahren eine Zeigekultur aufgebaut, bauen sie weiter aus. Das Präsentieren von Ergebnissen wird zu einem zentralen Bestandteil des Schulalltags - in den Jahrgangsstufen 5 und 6 in den Lernpraktika und ab der Jahrgangsstufe 7 durch die Schwerpunktsetzungen für den Kompetenztag und die Vorbereitung auf die Präsentationen in den Abschlussklassen.

Die Ergebnisse lassen sich sehen, sind teilweise sogar herausragend. Deshalb dokumentieren wir sie auch, z. B. nachvollziehbar in einer Einheit aus der Jahrgangsstufe 6: "Wasser fließt durch einen Baum". Wir dokumentieren ebenso unser Anspruchsniveau, z. B. in Aufgabenstellungen von Einheiten wie "Karte des Osmanischen Reichs" oder "Weltmacht USA - Der Patriot".
Weitere, systematische Überlegungen?
Das EAL geht von der Eigentätigkeit der Schüler aus. Diese zu initiieren ist das zentrale Anliegen des Unterrichtens.
Ergebnisse lassen sich an Produkten ablesen. Diese sind der Schlüssel dafür, dass Schüler kooperativ miteinander lernen können und dass Lehrer abgesichert Tipps und Hilfen geben, etwas zeigen, Aufgaben nachschieben, etwas erklären, belehren ...

Die Lehr- und Lernangebote sollen zu eigenem Wissen werden. Verstehen setzt ein Umformen der Ausgangsmaterialien voraus.
Auf das von Schülern selbst hergestellte Material (Materialisierung des Denkens) kann sich eine Lernberatung konkret beziehen.