Kompetenzen und Bildungsstandards

Beide Begriffe sind in den letzten Jahren zu Grundbegriffen der Schulreform geworden. Dieser Prozess ist mit Differenzierungen einher gegangen, die für Eltern und Schüler kaum noch und auch für Lehrer nur noch schwer nachzuvollziehen und zu überschauen sind.
In unserer "Schulreform konkret" kommen wir mit relativ einfachen Definitionen aus. Die Begriffe Bildungsstandards und K
ompetenzen sind dabei eng miteinander verknüpft:

In der Tradition der Lehrpläne ist Lehrstoff aufgelistet worden, den es durchzunehmen galt.
Bildungsstandards benennen dagegen nur zentrale Ziele und Lehrstoffe eines Faches und weisen dann genauer die grundlegenden Kompetenzen aus, die Schülerinnen und Schüler am Ende eines Ausbildungsabschnitttes erworben haben sollen. Es geht also keineswegs darum alles zu behalten, sondern darum, am Ende eines Jahres bzw. eines Bildungsganges über definierte Kompetenzen zu verfügen.
Kompetenz bezeichnet damit eine Handlungsfähigkeit. Kompetent ist, wer mit seinem Wissen etwas gestalten, regeln, klären und aufbauen kann.

In den Bildungsstandards werden, auf die jeweiligen Fächer bezogen, Kompetenzstufen unterschieden. Ob und wie die Kinder und Jugendlichen diese erreicht haben, lässt sich an konkreten Ergebnissen bei der Bearbeitung und beim Lösen von Aufgaben feststellen.
Kompetenzbegriff