Wir entwickeln Konzepte, um gemeinsam mit Schülern und Eltern nach Wegen zu suchen, wie wir unsere Schülerinnen und Schüler am besten fordern und fördern, sie zu ihren bestmöglichen Leistungen führen, ihnen vielfältige und vielschichtige Chancen zur eigenen Gestaltung ihrer Zukunft geben.
Ein Lernmodell hilft dabei, dieses "sich gemeinsam auf den Weg machen" und "gemeinsam Wege gehen" fundiert und auf vereinbarte Ausgangs- und Zielpunkte bezogen immer wieder neu zu besprechen und zu überprüfen.
Unser Leitgedanke "Lernen mit Herz, Hand und Verstand" drückt zugleich unser Menschenbild aus. Es geht um die Potenziale, die in unseren Kindern und Jugendlichen stecken. Wir wollen die Schüler dazu anleiten und ermutigen, diese für sich und für die Gemeinschaft zu nutzen und zu entwickeln. Die Schüler müssen dabei aktiv sein. Sie bauen ein Wissen auf und aus. Wir zeigen, wie es gehen kann, wir helfen, erklären, unterstützen, verlangen, ermahnen, ... Zugleich lassen wir Zeit, geben Spielräume, machen Mut ...

Der Schlüsselbegriff heißt "Eigenverantwortlich"!

Mit diesem Begriff kommt in den Blick, dass Schülerinnen und Schüler in eigener Verantwortung lernen sollen, dass jedes Lernen von deren Eigentätigkeit ausgeht, dass die Lehrer an den Arbeitsprodukten der Kinder und Jugendlichen ansetzen sollen, um Lernprozesse zu initiieren, um zu lehren, anzuleiten, zu beraten, zu unterstützen.

Zu einem Eigenverantwortlichen Arbeiten und Lernen erziehen (EAL) - diese Zielsetzung ist mittlerweile zu einem von vier Eckpfeilern in unserem
Club of Rome-Schulkonzept geworden.

Entstanden ist das EAL aus dem Konzept des Eigenverantwortlichen Arbeitens (EVA), das 2002 unsere Schulreform entscheidend vorangetrieben hat.
Eigenverantwortliches Arbeiten und Lernen - Der Hintergrund